Der älteste namentlich bekannte „Berliner“ ist Symeon, Pfarrer an der St. Petri-Kirche im Jahr 1237. Er tritt als Zeuge in einem Vergleich am 28. Oktober 1237 in der Lateinschule der Stadt Brandenburg auf. Aus den Bürgerbüchern von Cölln erfahren wir ab 1508 viele weitere Namen der alten Cöllner. Statistische Erhebungen zu Geburts- und Sterbefällen in Berlin liegen ab dem Jahr 1583 vor. Sie sind in dem Buch „Der Königlichen Residenz Berlin schneller Wachstum und Erbauung“ von Johann Peter Süßmilch enthalten, welches 1752 veröffentlicht wurde. Süßmilch war Probst von Cölln und Pfarrer an der St. Petri-Kirche. Er hat als erster Deutscher versucht, die Entwicklung einer Bevölkerung in Zahlen zu beschreiben und gilt als Erfinder der deutschen Bevölkerungsstatistik. Mit den osteologischen Untersuchungen der Skelette vom Petri-Kirchhof, der von 1150/60 bis zum Frühjahr 1717 in Benutzung war, jedoch wohl schon in den neunziger Jahren des 16. Jahrhunderts fast vollständig belegt, können wir zeitlich an Süßmilchs Statistiken anknüpfen und somit die Repräsentanz der geborgenen Skelettserie mittels schriftlicher Überlieferung prüfen.



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