Molekulare Paläopathologie

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Es wird angenommen, dass Infektionskrankheiten den Homo sapiens uns während der gesamten Evolution begleitet haben - einige, die früher selten waren, sind häufig geworden, andere sind verschwunden und neue Sorten sind entstanden. Die Evolutionstheorie legt nahe, dass das (Nicht-) Auftreten von Infektionskrankheiten erheblich von Umweltfaktoren, menschlichen Verhaltensänderungen und der Wirtsgenetik beeinflusst wird. Die Einführung der Landwirtschaft in der Jungsteinzeit kann als Paradebeispiel für einen Prozess angesehen werden, der wahrscheinlich mit einer Zunahme der Belastung durch Infektionskrankheiten verbunden war. Ging der drastische Rückgang der Bevölkerungsgröße während des Spätneolithikums mit der Entstehung und Ausbreitung spezifischer, vielleicht sogar multipler Zoonosen zusammen? Wie haben sich die Artenvielfalt und die Virulenz von Krankheitserregern im Laufe der Jahrtausende verändert? Diese und andere Fragen werden derzeit behandelt, und die Antworten werden zu einem besseren Verständnis der Epidemiologie von Krankheiten in der Frühgeschichte beitragen. Der Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung von Infektionserregern bakteriellen und viralen Ursprungs. Beispielsweise haben wir in einer multinationalen Kooperation gezeigt, dass die 5300 Jahre alte kupferzeitliche Gletschermumie „Ötzi“ mit dem Magenpathogen Helicobacter pylori (H. pylori) infiziert war. Mehr dazu hier

 

 

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Prof. Dr. rer. Nat Ben Krause-Kyora

M.Sc. Julian Susat

 

Institute of Clinical Molecular Biology (IKMB)

Kiel University

Rosalind-Franklin-Straße 12

24105 Kiel, Germany

https://www.ikmb.uni-kiel.de/

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